Deutsche Musiker, die jeder kennen muss

Die Deutschen haben eine reiche und lange Geschichte, auch wenn es um Musik geht. Sie haben das Orchester erfunden, haben 300 Jahre lang Beiträge zur Oper geleistet und das kitschige Liebeslied zur Kunstform erhoben. Das 20. Jahrhundert brachte Kabarett, elektronische Musik und natürlich Metal.

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Nachdem das Düsseldorfer Duo Kraftwerk in den 70er Jahren das Genre der elektronischen Musik quasi erfunden hat, haben die Musiker den Synthie-Pop, Hip-Hop, Ambient, Post-Punk, Techno und die Clubmusik auf der ganzen Welt geprägt. Die Band tourt immer noch und ist alles andere als alt. Im Jahr 2012 war die Nachfrage nach Tickets für ein Konzert der Band so groß, dass die Website der Londoner Tate Gallery zusammenbrach. Laden Sie Ihre Batterien mit dem Kraftwerk-Hit „Die Roboter“ von 1978 auf.

BOY

BOY wurde 2007 von der Schweizerin Valeska Steiner und der gebürtigen Deutschen Sonja Glass gegründet, nachdem sie sich während ihres Studiums der Popmusik an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg kennengelernt hatten. Steiner singt und Glass spielt die Gitarre. Obwohl beide Mitglieder deutsche Muttersprachler sind, singt BOY alle Lieder auf Englisch. Nach jahrelangen Shows kam der große Durchbruch im Jahr 2012, als ihr Song „Little Numbers“ in einem Werbespot für Lufthansa zu hören war.

Bläck Fööss

In Köln, wo der lokale Dialekt Kölsch ist, existiert eine lebendige Musikszene, die mit dem Karneval verbunden ist, welcher reichlich Gelegenheit für meist betrunkene Lieder bietet. Bläck Fööss, was „barfuß“ bedeutet, begeistert das Publikum seit 1970 mit seinen klugen, manchmal sentimentalen Liedern. Holen Sie Ihr Feuerzeug raus und weinen Sie zu dieser Ode an die Kölner Nachbarschaft: „En unserem Veedel.“

Ebow

Der türkisch-deutsche Rapper Ebow (Ebru Düzgün) wuchs bei einer Tante auf, die MTV liebte. In den 90er Jahren bevorzugten deutsche Rapper Englisch, aber als die 2000er Jahre anbrachen, fand der deutschsprachige Rap seinen Platz und gab vielen, die sich von der deutschen Mainstream-Kultur ausgeschlossen fühlten, eine Stimme. „Eis auf den Asphalt“ mit Sheela Picar ist Ebows Beitrag zur Szene.